Sanfte Colonoskopie – die Darmuntersuchung zur Krebsvorsorge ohne Schmerzen

Dr. Weiser

Unser Video über die Endoskopie und Darmkrebsvorsorge informiert Sie über den Ablauf und die Vorteile, wenn Sie Rechtzeitig zur Darmkrebsvorsorge kommen.

Dieser – medizinisch aber auch volkswirtschaftlich höchst erfreulichen Tatsache – stehen aber bei vielen Patienten große Zweifel wegen der Angst vor starken Schmerzen gegenüber.
Diese Angst war früher absolut gerechtfertigt, da die Untersuchung regelmäßig starke Schmerzen verursacht hat und viele Patienten dadurch nachhaltig zur Teilnahme an Kontrolluntersuchungen abgeschreckt wurden.
Der Arzt hat damals wie heute beide Hände am Endoskop, so dass das Gerät von einer Schwester auf Anweisung des Arztes vorgeschoben wird. Die Schwester konnte früher technisch bedingt allerdings nicht mitschauen und war auf Schmerzäußerungen des Patienten angewiesen und wusste dadurch, dass sie an der Darmwand anstand  und daher nicht forsch weiterschieben durfte.


Heute sind in den modernen Geräten Mikrochips eingebaut, wodurch die Schwester in der Lage ist, in Echtzeit auf einem qualitativ hochwertigem HDTV Schirm die Untersuchung zu verfolgen. Daher kann man heute die Untersuchung in Sedierung durchführen, wobei von den Krankenkassen ein valiumähnliches Beruhigungsmittel kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Damit, oder der auf Wunsch durchgeführten kostenpflichtigen Kurznarkose (2.Arzt muss anwesend sein), ist  die Untersuchung  extrem patientenfreundlich durchführbar. Beide Formen der Sedierung gewährleisten sicher, dass spätere Kontrolluntersuchung auch tatsächlich wahrgenommen werden.
Die moderne endoskopische Untersuchung wird heute also in Sedierung durchgeführt und verursacht keine Schmerzen, die Verwendung von CO2 anstelle von Luft garantiert, dass auch nach der Untersuchung keine unangenehmen Blähungen oder Bauchschmerzen auftreten, da das CO2 150  mal rascher über die Lungen wieder abgeatmet, als die Raumluft über den Darm als Blähungen ausgeschieden wird. Ein mühsames Absaugen der Luft  - wie bisher - ist daher nicht mehr notwendig.
Die Verwendung eines CO2 Generators statt der bisher üblichen angesaugten Raumluft zum Aufblasen des Darms während der Untersuchung verhindert sogar Schmerzen nach der Untersuchung. Dies konnten wir im Rahmen einer kontrollierten Studie an 300 Patienten nachweisen.
Bisher klagten viele Patienten nämlich bis zu 6 Stunden nach dem Eingriff über starke Blähungen, dies fällt bei Verwendung des CO2 Generators weg, da CO2 im Gegensatz zu Raumluft wie schon erwähnt 150 mal schneller aus dem Körper ausgeschieden wird.

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