Gastroskopie (Magenspiegelung) und Colonoskopie (Darmspiegelung) werden in unserer Ordination mit Videoendoskopen neuester Technologie durchgeführt. In diesen Geräten ist eine Miniaturvideokamera eingebaut, deren Bilder aus dem Körperinneren auf einen Videomonitor übertragen werden. Des Weiteren finden Sie auf dieser Seite Informationen zur Rektoskopie (Mastdarmspiegelung).

Endoskop

 

 

 


 

"Sanfte Endoskopie"

Tut die Untersuchung nicht schrecklich weh?
Nein, absolut nicht – seit es die Sanfte Colonoskopie gibt!

Was bedeutet Sanfte Colonoskopie?
Sanfte Colonoskopie bedeutet, dass Sie ein oder mehrere Medikamente in eine Vene verabreicht bekommen. Dadurch erleben Sie die nachfolgende Untersuchung vollkommen schmerzfrei. Eines der verwendeten Medikamente – Midazolam -führt zu einer sehr angenehm empfundenen antegraden Amnesie. Das bedeutet, dass man sich nachher an gar nichts erinnern kann!
Während der Untersuchung werden Sie durch ein Pulsoxymeter, durch welches kontinuierlich die Sauerstoffsättigung und die Pulsfrequenz gemessen werden, überwacht.
Auf Wunsch ist aber auch eine Untersuchung in tiefer Sedierung (Propofol), überwacht durch einen erfahrenen ärztlichen Kollegen.

Wieso gibt es die Sanfte Colonoskopie nicht schon länger?
Die verwendeten Medikamente gibt es ja tatsächlich schon längere Zeit. Der Grund liegt aber in der Gerätetechnik. Früher war die instrumentierende Schwester, die das Gerät vorschob auf Schmerzäußerungen des Patienten angewiesen, da sie selbst bei der Untersuchung nichts gesehen hatte und sozusagen „blind“ schieben musste. Gab der Patient Schmerzen an, war äußerste Vorsicht geboten, um die Darmwand nicht zu verletzen
Heute – im Zeitalter moderner Videotechnik - können alle an der Untersuchung beteiligten Personen, natürlich auch die Pflegeperson die gesamte Untersuchung in Echtzeit am Bildschirm - wie beim Fernsehen - mitverfolgen.
Die Schwester sieht also, ob freie Sicht besteht oder nicht. Schmerzäußerungen des Patienten sollten heute absolut der Vergangenheit angehören.

Zusätzlich verwenden wir in unserer Praxis einen CO2 Insufflator für die Endoskopie
Statt Raumluft wird CO2 über ein spezielles Zusatzgerät in den Darm eingeblasen.
Vorteile für Sie:
CO2 wird 150 mal schneller als Luft eliminiert, dadurch gibt es nach der Untersuchung keine quälenden Bauchschmerzen oder unangenehmes Aufstossen, was bisher durch die verbliebene Luft verursacht wurde.
Keine Zusatzkosten:
Als Verfechter der „Sanften Colonoskopie“ von Anfang an, stelle ich diese innovative Technik (€12.000,-) und den Argonplasmakoagulator (€18.000.-) als kostenlose Serviceleistung zu Ihrer Verfügung.

 


Colonoskopie

Die Colonoskopie ist eine schmerzarme Untersuchungsmethode die eine genaue Beurteilung des gesamten Dickdarmes mit einem dünnen, flexiblen Gummischlauch erlaubt. Nach entsprechender medikamentöser Vorbereitung (das Rezept dafür erhalten Sie bei der Erstuntersuchung in der Ordination) und spezieller Diät (keine blähenden Speisen, kohlesäurehaltigen Getränke, etc.) wird die Untersuchung in Linksseitenlage durchgeführt. Sollten während der Untersuchung "Polypen" (Schleimhautwucherungen) gefunden werden können diese mit einer elektrischen Schlinge abgetragen und histologisch untersucht werden. Dies ist äußerst wichtig, da wir wissen, dass sich 40% aller Polypen innerhalb von 10 Jahren in eine bösartige Form umwandeln können. In seltenen Fällen kann durch die - unbedingt notwendige - Polypenabtragung eine Blutung oder eine Schleimhautverletzung verursacht werden. Eine exakte Aufklärung darüber findet jedenfalls vor der Untersuchung statt. Eine Woche nach der Untersuchung findet eine Besprechung des histologischen Befundes statt. Manchmal ist es aus verschiedenen Gründen nicht möglich, den gesamten Dickdarm zu beurteilen. In diesen Fällen kann es notwendig sein, ein ergänzendes Darmröntgen durchzuführen. Dies wird im Einzelfall gemeinsam mit Ihnen entschieden.

Bitte um die Mitnahme von 2 Handtüchern am Untersuchungstag.


Gastroskopie

Die Gastroskopie ist eine schmerzfreie Untersuchungsmethode durch die mit einem Endoskop (flexibler, 11mm dünner Gummischlauch) die gesamte Speiseröhre, der Magen sowie jener Teil des Zwölffingerdarms beurteilt werden kann, in dem Ulcera (Geschwüre) vorkommen können.

Die Untersuchung dauert inklusive der routinemäßigen Probenentnahme zur histologischen Untersuchung ca. 5 Minuten. Die Probenentnahme ist ebenso wie die Untersuchung selbst schmerzfrei, da die Magenschleimhaut keine Nerven enthält. Unangenehm kann lediglich zu Beginn der Untersuchung das Schlucken des Gerätes sein, deshalb wird vor der Untersuchung ein Lokal- anästhetikum in den Rachen gesprüht. Auf Wunsch besteht jedoch selbstverständlich die Möglichkeit, die Untersuchung in Kurznarkose oder Sedierung durchzuführen.

Unmittelbar nach der Untersuchung erhalten Sie einen gedruckten Untersuchungsbefund mit Farbfotos, sowie während einer ausführlichen Befundbesprechung einen Diätplan bzw. notwendige Medikamente. 1 Woche  nach der Untersuchung wird der histologische Befund besprochen.

Für die Untersuchung sollen Sie mindestens 6 Stunden nüchtern sein (weder Speise- noch Getränkekonsum). Bei akuten Beschwerden sind Termine auch am Wochenende möglich.
Bitte um die Mitnahme von 2 Handtüchern am Untersuchungstag.

 


Rektoskopie

Die Rektoskopie ist eine Untersuchung des Mastdarmes mit einem starren Rohr, dass dem Untersucher ermöglicht die letzten 20 cm des Dickdarms zu beurteilen. Diese Untersuchung ist eine unverzichtbare Ergänzung der Irrigoskopie (Dickdarmröntgen), da die letzten 15 - 20 cm methodisch bedingt auf den Röntgenaufnahmen nicht ideal zu beurteilen sind.

Für die Untersuchung ist keine spezielle Vorbereitung nötig - auch keine Diätmaßnahmen. 20 Minuten vor der Untersuchung erhalten Sie ein kleines Klistier, das eine ausreichende Darmreinigung verursacht.

Die Untersuchung wird in Linksseitenlage durchgeführt, dauert ca. 2 Minuten und ist fast schmerzfrei. Lediglich das einblasen von Luft um den Darm zu entfalten kann kurzfristig unangenehm sein.

Bitte um die Mitnahme von 2 Handtüchern am Untersuchungstag.

 


Neue Technologie  - NBI (Narrow Band Imaging)

Bisher war es notwendig, wenn bei der konventionellen Endoskopie ein verdächtiges Areal entdeckt wurde, mit einem Sprühkatheter verschiedene Farbstoffe direkt auf die Schleimhaut des Darms aufzutragen (Chromoendoskopie). Dies war sowohl zeitlich aufwendig und setzte voraus, dass eben ein verdächtiges Areal gesehen wurde.
Bei der neuen Technologie, die einen Quantensprung in der Abgrenzung zu den alternativen Methoden (Irrigoskopie, virtuelle Coloskopie) darstellt, kann auf Knopfdruck ohne Zeitverlust ein Teil des sichtbaren Lichtes weggefiltert werden, wodurch die Schleimhaut im gesamten Bereich gefärbt wird.
Damit ist es möglich, verdächtige Areale (flache Läsionen und flach eingesunkene Läsionen) sicher zu entdecken.

hier sehen Sie auf der linken Seite das Spektrum des weißen Lichtes, rechts das Spektrum des

 

 

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